News

Wien 2015 wieder mal ein großer Erfolg

Wien 2015 wieder mal ein großer Erfolg

Was in der Nacht auf den vergangenen Montag auf dem IBM Parkplatz begann ist gestern abend ebenda zuende gegangen. Zum insgesamt 12.Mal hat der ASC Theresianum Mainz eine Delegation zum alljährlichen Osterturnier nach Wien geschickt. Das Turnier ist das größte Basketballturnier West- und Mitteleuropas, Über 6000 Sportler und Betreuer in knapp 500 Teams aus 22 Ländern nehmen jedes Jahr dort teil.

Unsere Delegation umfasste dieses Jahr 73,5 Spieler und 14,5 Coaches (Timo Dötsch war beides), die sich auf acht Teams verteilten. Erfreulich war vor allen Dingen, dass wir zum ersten Mal seit vielen Jahren gleich drei gute besetzte Mädchen-Mannschaften sowie erstmals eine U22 Mannschaft bei den Jungs an den Start bringen konnten.

Eben diese U22m schaffte es, sich in einer hochklassigen Vorrundengruppe trotz Blitzverletzung von Felix Dietrich im ersten Spiel nach einem Sieg gegen Rattelsdorf und zwei denkbar knappen Niederlagen gegen Blackout (München) und eine nationalen Basketball-Akademie aus Luxemburg für das Viertelfinale zu qualifizieren. Insbesondere durch kreative Jubel-Choreografien und packende Fights trotz drastischem Erfahrungs- und Größennachteil präsentierten sich die Rheinhessen auf der größten Bühne, die man in Wien haben kann, der Stadthalle B, prächtig. Im Viertelfinale trafen unsere Jungs auf Nürnberg und überzeugten auch in ihrem vierten Spiel. Denkbar knapp setzten sich die Bayern mit einem Korbleger in den letzten Sekunden durch. Für unsere Farben traten an: Felix Dietrich, Timo Dötsch, Till Göbel, Tom Göbel, Christian Hermann, Sebastian Krause, Jonas Noll, Henrik Schleth, Hagen Schlüter, Tim Thormann , Frederic Weßner und Coach Philipp Schön.

Die U13w traf in ihrer Vorrundengruppe im ersten Spiel auf die Ungarinnen aus Nyíregyháza und konnten einen überzeugenden 36:11-Sieg erzielen, der Hoffnungen aufs Weiterkommen machte. Die beiden anderen Gruppengegner aus Berlin und Bamberg konnten beobachtet werden  und es war ziemlich schnell klar, dass Bamberg eine Nummer zu groß sein dürfte, ein Sieg gegen die Hauptstädter und die damit verbundene Qualifikation für die nächste Runde aber im Bereich des möglichen wäre. Um 8 Uhr morgens kam es also zum Showdown, den die „Albatrossinen“ leider knapp mit 5 Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnten. Für unsere U13 im Einsatz waren: Rojda Eroglu, Marta Gelhaar, Floriane Gönne, Catherine Henneberg, Lotte Karbe, Lara Kriebel, Julia Kubas, Annabell Merkt, Jennifer Petry, Lara Sarfert, Sina Schollmayer und Malena Steines sowie die Coaches Alexandra Heuser und Lars Wessel

Die U16w, eine zusammengesetzte Mannschaft aus U15w1 und U15w2-Spielerinnen des ASC traten als krasse Außenseiterinnen in ihrer Gruppe an. Keine einzige Spielerin war im ältesten Jahrgang und so musste man sich am Ende doch relativ deutlich der übermächtigen Konkurrenz aus Lecce/ITA, Gießen, Roth und Teslic/BIH geschlagen geben. Allerdings war ein deutlicher Aufwärtstrend festzustellen, im letzten Spiel wurde ein deutlicher Scoring-Rekord aufgestellt und die Motivation bis zum Ende hochgehalten. Unsere Mädels:  Alice Behr, Julia Bremke, Jasmin Darvish, Ruken Eroglu, Sophie Habyarimana, Franziska Klee, Sophie Matthews, Paula Mühl, Caroline Willwohl und als Coaches Lauren Mortier und Chrissi Fischer

Unsere ältesten Mädels, die U18w hatten vor Turnierbeginn durchaus große Hoffnungen darauf, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Im ersten Spiel gegen Hagen gelang ein deutlicher Sieg, besonders die jungen Spielerinnen aus dem 2000er und 2001er Jahrgang (3 und 4 Jahre „zu jung“) konnten sich hierbei hervortun. Im Spiel gegen die Akadamie aus Ulm kam es zu einem echten Krimi. Leider behielten die Schwäbinnen die Oberhand und setzten sich mit 5 Punkten durch. Damit stand fest, dass  nur ein Sieg aus den beiden Spielen gegen übermächtig wirkende Wienerinnen und eine Slowakische Auswahl aus Samorin, mit zahlreichen Nationalspielerinnen noch zur Qualifikation reichen würde.  Hier war leider in beiden Spiele nichts zu holen, obwohl  vor allem im letzten Spiel „endlich der Kopf ausgeschaltet und richtig guter Basketball gespielt wurde“ (Coach Alexander Schoch). Eine Niederlage mit nur neun Punkten Abstand gegen den späteren Turniersieger kann hier durchaus als Erfolg gewertet werden. Unsere ältesten Damen:  Janine Bangel, Elisa Binder, Alina Dötsch, Melina Heuser, Lena Kipper, Laura Kleinert, Marie Kleinert, Madita Oehl, Mattea Lorei, Franziska Neufurth, Jana Streyczek sowie die Coaches Alex Schoch und Maike Datz

Unsere jüngsten männlichen Cracks von der U13m traten in der ungeliebten, da weit entfernten und stickigen, Halle auf dem Schulschiff an und mussten leider schon am ersten Tag ihre Hoffnungen auf das Weiterkommen begraben. Gegen Padova/ITA und Budapest/UNG, zwei körperlich starke und gut ausgebildete Teams setzte es zwei unglückliche Niederlagen. Die deutliche Steigerung an den folgenden Tagen reichte dann nur noch zum dritten Tabellenplatz, Die ALBA-Nachwuchsschmiede aus Lichterfelde und das Team aus Bamberg konnten besiegt werden, in beiden Spielen war Trainerin Carina Weßner hochzufrieden mit ihren Jungs, insbesondere die spielerische Brillianz gegen die Berliner und die Nervenstärke gegen die Bayern konnte sie hervorheben. Unser Jungs: Pascal Gagne, Eren Ergül, Leon Heine, Ben Karbe, Niklas Krause, Tobias Oppenberg und Matteo Wiegland sowie die Coaches Carina Weßner und Alex Heidbrink

Nur ein Jahr älter, aber mindestens genauso nervenstark  präsentierte sich unsere U14m. Nachdem das Turnier denkbar schlecht startete. Gegen die körperlich beeindruckenden Italiener aus Padova setzte es eine böse Klatsche. Am zweiten Tag kamen  unsere ASCler dann aber mit einer mentalen Stärke zurück, die für ein Jugend-Team wirklich beeindruckend ist. Im zweiten Spiel gegen Bucuresti/RUM lagen die Gegner kurz vor Schluss noch 9 Punkte vorne bevor unsere Jungs mit einer unglaublichen Moral das Spiel noch drehten. Mit einem abschließenden Sieg gegen Bayreuth konnte man sich für die Zwischenrunde qualifizieren. Dort war dann allerdings gegen zwei bayrische Teams (Fürstenfeldbruck und München) nicht mehr viel zu holen. Der Kräfteverschleiß durch die zwei „do or die“-Spiele vom Vortag war zu hoch und es gab zwei relativ deutliche Niederlagen gegen anerkannt bessere Teams. Für uns im Einsatz: Montague Bertram, Bela Eden, Tobias Feilen, Linus Hink, Noah Müller, Henrik Obert, Conrad Willwohl, Johannes Wittig und die beiden Coaches Timo Dötsch und Vladimir Raymonvil

In der U16männlich hatten wir mit 18 Meldungen die meisten teilnehmenden Spieler. Folgerichtig traten zwei Teams aus Mainz an, von den Coaches möglichst gleichmäßig stark aufgeteilt. Team 1 konnte vor allem in der Zone überzeugen und besiegte in der Vorrunde zunächst souverän München und die Vikings aus Österreich, bevor es im abschließenden Kracher zweier ungeschlagener Teams in einem Krimi gegen Padova/Italien einen 74:71-Sieg gab. Als Gruppensieger zog man also in die Zwischenrunde ein, in der zwei ungarische Teams warteten. Die OSE Lions konnten noch relativ deutlich besiegt werden, sodass es im zweiten Spiel gegen Kecskemét um die Qualifikation für die Playoffs ging. Bis zur Halbzeit spielte unser Team sehr dominant, dann stellten die Gegner auf eine Zone um (in Wien zulässig). Da dies im regulären Ligabetrieb nicht erlaub ist verloren die Mainzer nun leider mangels Erfahrung den Faden und mussten sich am Ende mit 12 Punkten geschlagen geben.
Im Team U16m1 spielten: Jonas Benninghoff, Antonio Ferraro, Maximilien Haenlein, Julius Heinritz, Philip Henneberg, Kristof Laubenstein, Dennis Machlab, Louis Noll, Justus Werner sowie als Trainer Wolfgang Ortmann und Frederic Weßner

Das zweite Team verschlief seinen Auftakt im ersten Turnierspiel zu früher Tageszeit leider komplett und lag schnell mit 11 Punkten hinten, einer Hypothek, die nicht mehr aufzuholen war. Nach einem souveränen Sieg gegen Padova/2, Italien kam es am Mittwoch nachmittag dann zum Showdown um Platz 2 gegen Vilsbiburg. In einem absoluten Krimi verloren unsere Jungs, die sich vom Schiedsrichter-Duo massiv benachteiligt fühlten mit 40:41. So blieib also nur die Trostrunde, in der man sich aber beinahe komplett rehabilitieren konnte. Gegen den ehemaligen JBBL-Champion Bayer Leverkusen konnte ein knapper Sieg errungen werden, gegen Roth wurde dann der Gruppensieg in der Trostrunde besiegelt. Unsere U16m2: Niels Behr, Adrian Darvish, Gedeon Kiala, Julian Meier, Lucas Nedden, Niklas Schäfer, Lukas Scheder, Dominik Schreiber, Nicolas Theberath und die Coaches Wolfgang Ortmann und Aaron Orth

„Auch wenn sportlich dieses Jahr die großen Erfolge ausblieben haben wir alle wirklich wesentlichen Ziele erreicht. Verglichen mit den letzten Jahren war es dieses Jahr noch einmal deutlich ruhiger und entspannter für uns Betreuer. Mit großer Disziplin und Eifer haben alle Teams jeden Tag mindestens ein anderes Team angefeuert und sie auch in der Freizeit eingebracht. Wien 2015 war ein großer Erfolg!“ fasste Fahrtenleiter Philipp Schön zum Abschluss zusammen. Sein großer Dank gilt auch den „organisierenden Müttern“ Irina Meier, Ulrike Nedden und Manuela Schäfer, die in den 4 Monaten vor Fahrtantritt einen Großteil der Aufgaben übernommen haben. „Ohne sie wäre Wien 2015 unmöglich gewesen!“

Der ASC Theresianum Mainz wünscht Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Osterfest!



Login

Please login using your credentials recived by email when you register.

I forgot my password | Resend activation e-mail

×